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Angst

es sich zu wünschen

aber nicht zu haben

es unbedingt wollen


die Sehnsucht nach mehr

das Ende des Alleinseins

plötzlich zu zweit


alles ganz neu

ein Rausch der Gefühle

reißt uns fort

weit weit

an einen anderen Ort


dort wohnt die Angst


Angst, alles ist nur ein Spiel

Angst, du willst mich nicht


was passiert

wenn es zu Ende geht

was soll ich machen

wenn ich dich verlier'


zu lieben

ist schwer

wenn man Angst hat

verlassen zu werden


bitte geh niemals

von mir


ich liebe dich...

 


10.6.15 16:01


~ Das Meer ~

 

Die Unendlichkeit des Meeres

wie

die Unendlichkeit meiner Gedanken.

Die Dunkelheit des Meeres,

- die Dunkelheit meiner Gedanken.

... unendlich, dunkel...

 

Kein Weg hinaus.

Gefangen im eigenen Selbst!

Ich will mich verlassen,

mich und meine Gedanken.

Halt es nicht mehr aus!

Lasst mich raus, lasst mich raus!

- Lasst mich fliehen...

 

Ich kann nicht mehr, bin am Ende.

... seht ihr es denn nicht?

Wie soll ich nachher weiter spielen??

Das glückliche, normale Kind.

Das, was jeder erwartet, dass ich sein soll.

Das, was so schwer ist zu spielen...

Wenn man innerlich zerrissen ist,

und die Seele blutet...

- blutet aus einer sich nimmer schließenden, tiefen Wunde.


Wo ist meine Rasierklinge?

Wo ist mein Schmerz?


Mein Schmerz, der mich für einen kurzen Moment vergessen lässt.

Für eine Sekunde des Schmerzes, glücklich sein!


Mehr will ich gar nicht.

Und danach spiel’ ich weiter.

Ich spiel' das glückliche Kind – zum Schein!

 

So können die anderen wenigstens glücklich sein...

4.6.15 12:05


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